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Einstieg
 

Was bisher geschah....

Die Anfänge

Das dunkle Portal öffnete sich zum zweiten Mal...

Ein Mann namens Kilran Cyrus, seines Zeichens menschenfreundlicher Misogyn, hob die Schwarze Brigade aus, sammelte ein was etwas konnte, egal wie es aussah, haute auf die Kacke und ging nach einer langen Reihe von Leichtsinnigkeiten in der Scherbenwelt drauf. Die Brigadisten verstreuten sich. Aber ihr erster hoher Herr ward nie vergessen.

Ein zweiter Anlauf

Arthas wollte es allen mal so richtig zeigen...

Ein Mann namens Zhoun Klingentänzer, seines Zeichens Größenwahnsinniger, ehemaliger Brigadist und in Ungnade gefallener Kirin Tor, holte die Schwarze Brigade zurück ins Geschäft und verzeichnete mit der Truppe Erfolge während des Krieges in Nordend und dem Ansturm auf die Eiskronenzitadelle.

Zeiten der Sesshaftigkeit

Todesschwinge fand, dass er es auch mal allen so richtig zeigen könnte...

Und die Schwarze Brigade nistete sich in Mondbruch, im gebeutelten Westfall ein, avancierte recht schnell zum Lokaldespoten und haute ein bisschen auf die Kacke. Nicht alle waren damit zufrieden, aber die Organisation sorgte für den Zeitraum für ein geordnetes Chaos und eine funktionierende Versorgung. Kritiker wurden niedergeschmatzt.

Zeiten des Krieges

Todesschwinge war immernoch dabei es allen zu zeigen...

Und ein kleiner Trupp der Schwarze Brigade schloss sich der von Familie van Haven und ihrer Legion Adler angeführten Arathor-Offensive als Freischärler an unter dem Kommando von Aldo Reyn, ehemaliger Offizier des Königreichs Sturmwind und pensionierter Kommandant des Ausbildungsbatallions Fordragons Ehr. Ist deine Zeit vorbei und das Weib dir nicht treu, muss das Söldnerleben dir zeigen die Freu. Oder so. Jedenfalls hauten sie droben in Arathor auch mal so richtig auf die Kacke. Darunter waren ein paar militärische Erfolge, die Bergung des Sterns von Arathor und ein bisschen Streit mit den van Havens, die es irgendwie nicht so prall fanden. Dazu kam noch, dass sich Rylie O'Connor, die Tochter eines einflussreichen Thans der Bergklans bis dato unentdeckt unter den Brigadisten befand. Das wiederrum verschaffte der Schwarzen Brigade einigen Einfluss unter den arathischen Bergklans. Der fragliche Than, Finneous O'Connor von Kilkerry, schlug Aldo Reyn zu einem arathischen Ritter und machte ihn zum Hüter des Sterns von Arathor. Das gefiel den van Havens auch nicht wirklich. Da wurde die Schwarze Brigade und Sir Aldo Reyn im besonderen mal eben zum Feind erklärt. Hach, diese Streits. War das schee. Die edle Baroness van Haven war zu allem Überfluss auch mal seine Verlobte gewesen, damals, zu Zeiten des Fordragons Ehr. Ist das Weib dein Chef und will stecken dich weg, dann lauf schnell tapferer Reck'. Aber unser tapferster aller tapferen Prügelknaben lief nicht davon, er widerstand den Anfeindungen, den finsteren Blicken seiner Mitbrigadisten und dem komischen Geschmack im Essen. Dann wurde die Baroness hinterrücks ermordet. Aber nicht von der Brigade! Waren andere. Doch wo sich eine Tür schliesst geht ein Klofenster auf. Der Eiertanz war vorerst vorüber.

Der Wind dreht sich

Als Todesschwinge merkte, dass sein Plan es allen zu zeigen nicht aufging...

...richtete sich die Schwarze Brigade derweil in Kilkerry ein. Rylie O'Connor tat aus ihrer Herkunft und ihrem Stand kein Geheimnis mehr, der Than verstand sich blendend mit Sir Aldo Reyn und man feierte so in die Tage hinein. Dann kamen aber wieder die Untoten, der gute Than Finneous wurde schwer verwundet und musste das Bett hüten. Er erklärte Sir Aldo Reyn solang zum Regenten von Kilkerry, erlag dann aber seinem Siechtum und per Wahl der anderen Klansführer, mit Führsprache von Rylie O'Connor, unter dem Druck der Bedrohung durch die Verlassenen und den wankelmütigen van Havens, denen die Untoten nicht genug waren, wurde Sir Aldo zum Than von Kilkerry erhoben. Daraufhin trat Zhoun Klingentänzer als Hauptmann der Schwarzen Brigade zurück und die Brigade wurde ins Fürstentum Kilkerry eingegliedert mit Merrandra Barton, heute Klingentänzer, als Hauptmann. Der erste weibliche Hauptmann der Schwarzen Brigade übrigens. Gab einige reisserische Kommentare. Diverse Obstoptimierer müssen deswegen heute noch leiden.

Das Weißwachttunier

Derweil Todesschwinge nun allen mitteilte, dass er sehr wütend über den vielen Widerstand war...

...fand das Weißwacht-Turnier in Sturmwind statt. Alle waren sie da, hauten sich die Visagen blank und stritten sich um ein ominöses Artefakt, das der Champion des Turniers für die sinistre Adelsfamilie Weißwacht bergen sollte. Begleitet wurde der jeweilige Champion vom "Pfand", einer Art Kammerdienerin. Auch unser Fürst kam in den Genuß einer Qualifizierung und gewann sogar den Championstitel. Doch Intrigen brachte ihn um die Ehre auf die Suche nach dem Artefakt zu gehen. Niederträchtige Intrigen die von Weißwacht selbst, von anderen Teilnehmer und, zugegeben, auch ein bisschen von der Brigade gesponnen wurden. Chrchr.... So erfuhr man jedenfalls den Aufenthaltsort des Artefakts und machte sich auf zu einer außerordentlichen Bergungsmission...die fehl schlug. Schade schade. Dafür hat sich Sir Aldo noch ein paar Antipathien geschaffen, als er und seine selten aber manchmal braven Getreuen den Betrug des "Pfands", eigentlich eine Nichte des Weißwachtfürsten und mutmaßlicher Spion, aufdeckte und damit das Turnier beendete, ohne das jemand ein Artefakt bergen durfte. Verdammt aber auch. Jetzt sind die Weißwachts offiziell tot oder verschwunden und niemand darf ein Artefakt streicheln.

Von Kriegstreibern und mordlustigen Paladinen

Während der Rest der Welt Todesschwinge zu überreden versuchte mit dem Unfug aufzuhören...

...versuchte Kilkerry zwischen den Orks und Trollen einer Splittergruppierung der Horde, den Verlassenen und den hinrichtungstollen van Havens zu überleben, als zur Defensive gerufen wurde, nachdem die eigenständigen Hordler nun Arathor selbst zu bedrohen begannen. Zuletzt waren es die eifrigen Bemühungen von Van Haven - mitten im Horde-Debakel - Fürst Reyn von Kilkerry zu denunzieren und zum Reichsfeind zu machen, die die Schwarze Brigade letztendlich aus Arathor vertrieb. Fürst Reyn gab nach der haarscharf erfolgreich verlaufenen Verteidigung von Stromgarde seine Regentschaft ab. An seine Stelle trat Than Duane Kincaid, wie zuvor Fürst Reyn von den anderen Klansführern per Ratsbeschluss und Führsprache dazu gewählt. Die Schwarze Brigade wurde wieder ausgegliedert und ist nunmehr das was sie einmal war. Eine unabhängige mobile und spezialisierte Einsatztruppe unter dem Kommando von Sir Aldo Fürst Reyn zu Kilkerry. Kilkerry ist zwar immernoch die Heimatbasis, aber die Schwarze Brigade ist ihr eigener Herr und hat mit dem politischen Brachland von Arathor nichts offizielles mehr am Hut. Back to the Roots! Und um ein Schiff reicher....

Aufbruch zu neuen Ufern

Als des Kaisers Nebel die olle Bäreninsel mit dem guten Essen nicht mehr versteckten...

...bestieg ein Teil der Brigade, angeführt vom Chef, dem Fürsten höchstpersönlich, einen Truppentransporter nach Kalimdor, weil der König ein bisschen sauer auf Garrosh war und Fürst Reyn auf ewig ein treuherziger Sturmwinder bleiben wird. Aber guck, es gab eine Kursänderung. Klammheimlich, von der der Fürst aus unbegründeten Umständen wusste, es aber erst viel viel später rausrückte. Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als der Truppentranporter in Stürme geraten und an der Südküste von Pandaria zerschellt war. Fünfzig Mannen überlebten Sturm, Haie und des Hauptmanns Kochkünste. Zum Glück war der Chef einer der Überlebenen und annektierte kurzerhand die übriggebliebenen Allianzsoldaten, mobilisierte den Rest der Brigadetruppen und suchte nach dem verloren gegangenen Prinzen, um den sich letztendlich alles drehte. Deswegen war der König nämlich so sauer. Ihm ist der wertvolle Sohnemann verschütt gegangen. Der kleine Bengel hatte es sich zur Aufgabe gemacht Pandaria vor dem Übergriff des Shas zu retten, das durch den Konflikt der Allianz und Horde, die es ausgerechnet auf der Insel austragen wollten, wieder erstarkt war. Entsprechend viele Schwierigkeiten hat er dabei wiederrum seinen abgestellten Rettern gemacht unter anderem auch den Brigadisten, die seiner Spur beflissen folgten, bis sich herausstellte, dass die Rotznase sich im sagenumwobenen Tal der ewigen Blüten eingerichtet hatte und keiner Rettung bedarf. Dieses Missionsziel erfüllt, wandte sich Fürst Reyn der Wiederherstellung angerichteter Schäden und der Rehabilitierung der Allianz bei der Obrigkeit von Pandaria zu. Was ganz gut gelang. Es wurde Kontakt zu den Shado-Pan aufgenommen, Kriegslager in die Luft gejagt, Aufträge erledigt, sich bei den Xuen-Mönchen eingeschleimt, Mogugräber geplündert, sich mit dem Sha bekannt gemacht, Schwüre gegenüber seiner Majestät König Wrynn erneuert und sich mit den Mantis geprügelt. Ein sehr produktives halbes Jahr, während der Eroberungsfeldzug der Horde ausgebremst wurde, Prinz Anduin und Garrosh um ein altes Artefakt, die Götterglocke, stritten und der König nicht so recht wusste was er davon halten sollte.

Für die Allianz

Als Garrosh feststellte, dass er weder die Insel annektieren konnte, noch der Götterglocke habhaft wurde...

...brach die Brigade ihre Zelte in Pandaria ab, um nach Sturmwind zurückzukehren. Da der cholerische Affe - oben benannter Kriegshäuptling - unabsichtlich die Götterglocke zerstörte und nun glaubte, dass der Kronprinz tot sei, dachte er es wäre eine gute Idee nach Hause zurück zu kommen und einen Eroberungsfeldzug zu starten. Die schwarze Brigade, immer noch im Dienst der Allianz, wartet nun auf den Befehl nach Kalimdor aufzubrechen, um die verdeckten Bemühungen, die schwelende Rebellion innerhalb der Horde anzustacheln, zu unterstützen.

Trau keinem Orc

Nachdem man die Entwicklungen rund um die Rebellion verfolgte und ein bisschen die Eier schaukelte...

...nahm der Plan konkrete Züge an und eine von Fürst Reyn ausgewählte Einheit setzte nach Kalimdor über. Diesmal sogar wie gedacht. Weil man sich magischer Portale bediente für deren Vorbereitung Magistrix Liyaniel penibel sorgte. Und nachdem das so gut geklappt hatte, klappte alles andere nur schwer oder gar nicht. Man quartierte sich in eine alte Ruine an der Küste ein und spielte Verstecken, während man sich mit einem Häuptling der Orks anfreundete, einem Anhänger der Rebellion. Der stellte sich jedoch als sehr launisch und sehr borniert heraus. Orks und so...Noch dazu besaß er weit weniger Einfluss unter den Rädelsführern der Rebellion, als anfangs angenommen und verfolgte darüber hinaus den Plan, die Brigadisten als Schwertfutter einzusetzen. Während weitere Stoßtrupps der Allianz unter Deckmänteln in Durotar eintrafen, musste die Brigade ihre Zelte wieder abbrechen, weil der wenig geschätzte Orkhäuptling sich einfallen ließ mit Räumung und Abschlachtung zu drohen, wenn man seinen Plänen weiterhin nicht zustimmte. Die Einheit wartete den Aufmarsch des Orkklans nicht ab. Am nächsten staubigen Durotarmorgen war von den Brigadisten und ihrem wochenalten Lagerstätten nicht ein Krümel übrig geblieben. So klammheimlich wie sie kamen, verschwanden sie auch wieder.

Umbrüche

Während die Hauptstreitmächte der Allianz und des rebellischen Teils der Horde sich sammelten um in Orgrimmar einzufallen...

...empfing die Brigade andere Befehle und setzte erneut über nach Pandaria. Statt an der finalen Schlacht teilzunehmen wurde angewiesen, dabei zu helfen die Verwüstungen, die Höllschrei beim Einfall ins Tal der ewigen Blüten hinterließ, zu tilgen und die Überbleibsel der Sha-Ausbrüche und versprengten Mogutrupps platt zu machen. Genug Schwertarbeit für alle. Die Horde bekam einen neuen Obermuftie, die Allianz freute sich über einen politisch potenten Hochkönig, Pandaria genaß allmählich...und die meisten Brigadisten nahmen eine Freistellung in Anspruch. Urlaub nach den ganzen körperlichen und emotionalen Brechstangen. Während dieser Zeit annullierte der Fürst seine Ehe mit Magistrix Liyaniel einvernehmlich und verschwand Thanstochter Rylie O'Connor spurlos. Bekannt wurde aber auch, dass Fürst Reyn einen gesunden Erben hat. Aus der nicht ganz fruchtlosen Liasion mit Jane Aeldrin ging Erin Reyn hervor. Lang möge sie leben und nicht soviel Unsinn machen wie ihr alter Herr.

Requiescat in Pace

Wo sich ein Fenster öffnet, schliesst sich im Hintergrund still eine Tür. Zeit ist ein Fluss, Ka ist ein Rad...

....Sir Aldo Fürst Reyn zu Kilkerry segnete das Zeitliche und schloss den Kreis. Nach Jahren der Kriege und Schlachten, der Verluste und der Schicksalsschläge, seinem persönlichen Kampf um Anerkennung wurde Fürst Reyn Opfer eines Überfalls in Elwynn, während der Verlagerung des Sterns von Arathor. Dabei ging nicht nur Aldo Reyn verloren, sondern auch die von ihm so lang behütete Insignie. Die Beisetzung verlief so wie er gelebt hatte. Bescheiden und im Kreis derer, die ihn liebten. Sein Grab ist auf seinem Anwesen in Sturmwind zu finden.

 Fortsetzung folgt...